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Zuhinterst im Saastal befindet sich der grösste Erddamm Europas, der Mattmark-Staudamm. Der zur Elektrizitätsgewinnung genutzte Stausee ist ein beliebtes Ausflugsziel und fasziniert nicht nur durch seine technischen Details sondern auch durch seine wildromantische Lage zuhinterst im Saastal.

In früherer Zeit reichte der Allalingletscher bis in den Talgrund hinunter und staute als natürliche Staumauer den Lauf der Vispe. So bildete sich ein sogenannter Gletscherrandsee. Immer wieder brach der See aus und richtete schwere Verwüstungen im Saastal an.
Bereits vor 1920 untersuchten Ingenieure die Mattmarkebene zwecks Elektrizitätserzeugung.

Das grösste Bauwerk der Anlage ist der Erd-Staudamm, durch dessen Errichtung die Ebene von Mattmark an ihrem Nordende abgeriegelt und in ein Speicherbecken verwandelt wurde. Der Damm besteht hauptsächlich aus Moränenmaterial, welches an Ort und Stelle gewonnen wurde. Zur Abdichtung des Dammuntergrundes ist unter dem Dammkern ein senkrechter Injektionsschirm angelegt, welcher bis in den festen Fels hinunterreicht.

Der Bau des Damms wurde 1965 von einer Katastrophe überschattet: Ein Teil des Allalingletschers brach ab und brachte 88 Bauarbeitern, deren Baracken sich genau unterhalb des Abbruchs befanden, den Tod.

Der durch den Damm geschaffene Stausee hat ein Volumen von 100 Mio. m3. Die Oberfläche des Sees beträgt 1.76 km2, seine Länge 3.2 km. Die höchste Staukote des Beckens liegt auf 2197 m ü.M.
Je ein Zuleitungsstollen auf der rechten und linken Talseite führen dem Speicher das Wasser verschiedener Seitenbäche zu. Diese Zuleitungen vergrössern das natürliche Einzugsgebiet des Speicherbeckens von 37.1 km2 auf total 88.2 km2. Fast die Hälfte dieses Gebietes ist vergletschert. Der Seezufluss beträgt im langjährigen Mittel 110 Mio. m3 im Sommer und 12 Mio. m3 im Winter.

Es führt eine asphaltierte Strasse bis hinauf zur Dammkrone (nur im Sommer geöffnet, regelmässige Busverbindungen). Der See kann in 2.5 Stunden umwandert werden. Die Kraftwerkanlage in Zermeiggern (hinter Saas-Almagell) kann im Sommer jeden Dienstag besichtigt werden.

 
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